Auf dieser Seite finden Sie Gedanken über Natur, Jagd, das Menschsein und die Welt.
Gedanken von einst, Gedanken von jetzt. Gemeinsam muss diesen Gedanken nur eines sein:
Spannend müssen Sie sein!

 

 

19. Juni 2020

... das Essen

 „Das Schönste am Essen ist der Hunger.“

Alphonse Argaux (alias A. Th. Stern)

 

8. Juni 2020

... die Liebe

 „Die Liebe: Krönung und Kreuzigung zugleich.“

Alphonse Argaux (alias A. Th. Stern)

 

3. Juni 2020

... die Männer auf den Bergen

 „Ich habe die Männer auf den Bergen gesehn. Dass ihr Tun leicht sei, ist eitel Lüge. Jeder einzelne Schritt ist das Brechen eines Widerstandes;
jedes Brechen macht Schmerzen.“

Aus: Ludwig Hohl, „Notizen“

 

29. Mai 2020

... den Sinn des Lebens

Nun, es ist wirklich nichts Besonderes. Versuch einfach nett zu den Leuten zu sein, vermeide fettes Essen, lese ab und zu ein gutes Buch, lass dich hie und da besuchen, und versuch mit allen Rassen und Nationen in Frieden und Harmonie zu leben."

Monty Python

 

25. Mai 2020

... den Menschen

Der Jäger muss das werden, was er jagt. Das, was ist, der gegenwärtige Moment, muss die bebende Stärke des sich in den Baum bohrenden Pfeils haben."

Aus: J.A. Baker, "Der Wanderfalke"

 

22. Mai 2020

... Heimat

„Heimat ist für die meisten Menschen etwas, was vor aller Vernunft liegt und nicht beschreibbar ist. Etwas, das mit dem Leben und Sein eines jeden Heranwachsenden so eng verbunden ist, dass dort die Maßstäbe fürs Leben gesetzt werden. ... Nichts aus der Vergangenheit vergeht. ... Heimat ist immer.“

Marion Dönhoff (1909 -2002),
Chefredakteurin und Mitherausgeberin der deutschen Wochenzeitung "Die Zeit"

13. Mai 2020

... technische Hilfsmittel bei der Jagd

„Unsere Werkzeuge bei der Verfolgung des Wildes verbessern sich schneller als wir selbst. Waidgerechtigkeit ist dabei eine freiwillige Beschränkung solcher Waffen. Sie zielt darauf ab, den Anteil der Geschicklichkeit zu vergrößern und die Rolle der technischen Hilfsmittel bei der Verfolgung von Wild zu verringern."

Aldo Leopold, 1949, "Sand County Almanac"

11. Mai 2020

... das Überstehen

„Der wahre Jäger, in dessen Herz Helles und Dunkles, Ernstes und Heiteres, Kälte und Feuer neben- und ineinander wohnen, weicht seinen Konflikten nicht aus, er übersteht sie."

Eugen Wyler (1888-1973),
Schweizer Rufer in der Einsamkeit

 

7. Mai 2020

... das Eintauchen in die Natur

„Der Weg hinein ins Gebirge ist dabei wie getragen werden: vom Rhythmus des Wassers, das zu Tal fließt, den intensiven Farben, wechselnden Gerüchen, Erinnerungen. Das stundenlange Schweigen, die Einfachheit des Lebens vor Ort, lässt mich endgültig zur Ruhe kommen. Nichts anderes zu wollen, vorsichtig mein Weg zu werden, ohne irgendwelche Spuren zu hinterlassen, ist mit dem Respekt verbunden, mich selbst mit den Bergen als eins zu erfahren...“

 Reinhold Messner in "Rettet die Berge"

 

1. Mai 2020

... das Aushalten

„Wo kämen wir Frauen da auch hin, wenn die Männer wüssten, was wir tatsächlich alles aushalten können …“

 Marianne Mertens-Meissner

 

24. April 2020

... Gott und den Jäger

„So wie der Mensch sein Leben, durchwandert der Jäger den Wald - immer auf der Suche. Uns Heutigen erscheint Gott nicht mehr, so wie er Moses und Elias erschienen ist. Wir müssen ihn in seiner Schöpfung suchen."

Aus: Andreas Frhr. von Nolcken,
Die schwarze Feder oder eines Jägers Weg"

 

21. April 2020

... Erfüllung

„Ich lauschte den Heurafflern und freute mich ihrer Jahr für Jahr. Oft, wenn ich die unverkennbar tiefen Stimmen vernahm, grüßte ich mit dem Hut hinauf, wie man alte Freunde grüßt, und manche Birsch habe ich ihnen noch geopfert, aber das Geheimnis, das Verborgene, Unerreichte, sind sie mir nimmer geworden. Ich trug diesen Verlust wehmütigen Herzens, doch ohne Klage. Es liegt zutiefst im Menschen, zuvörderst im Wesen des Mannes, zu begehren, durch Erfüllung Träume zu zerstören und schließlich Erkenntnis zu gewinnen, die herbe Frucht. Träumen aber verhält sich zum Erkennen wie der Frühling zum Herbst, im einen liegt die überschwengliche, holdblühende Pracht des Werdens, im anderen die glutvolle, königliche Schöne des Niedergangs."

Aus: Ludwig Benedikt Frhr. von Cramer-Klett,
"Die Heuraffler und andere Bergjägergeschichten"